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Preiswerte DIY Monitor-Rig mit Funkstrecke

26. März 2017 Allgemein

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Hier nun mein Ergebnis für eine preiswerte transportable Monitor-Rig mit einer Full-HD Funkstrecke. Seit 10 Tagen verrichtet die Kombi bei meinen Luftaufnahmen einen ordentlichen Dienst. Wenn sich die Person mit dem Monitor nicht weiter als 30 Meter von der Fernsteuerung mit dem Sender entfernt, gab es keinen Bildabriss. Da Bild ist in jedem Fall sauber.
Bei Funk-Kombis in dieser Preisklasse muss mit Latenzzeiten von ca. 250ms gerechnet werden, was mich persönlich überhaupt nicht stört. Wer etwas gegen Null haben möchte, muss mit ca. 800-900-Euro zusätzlich rechnen.

Die Bestandteile dürften auf den Fotos erkennbar sein. Hier sind Sender und Empfänger einer No-Name Firma zu sehen. Das ganze funktioniert aber ebenso gut mit „PureLink ProSpeed Serie WHD030-V2 – Wireless HD Extender für HDMI 1080p“ (Amazon) oder der „Renkforce“-Lösung von Elektro Conrad. Beide Sende-Empfangs Kombinationen liegen zwischen 170 und 200 Euro. Zwei Powerbanks mit jeweils ca. 5.ooo mhA reichen problemlos für mehrere Stunden Betriebszeit.

Die Handgriffe gibt es über AMAZON von Smallrig. Klettband für die Befestigung der Akkus. Monitor und Empfänger sind auf einer Kameraplatte von Manfrotto mit 3/8″ Schrauben fixiert. Die „Smallrig Universal Rail Clamp Mount“ dient zur Befestigung des Aufbaues an den 15mm Rohren.

Natürlich sind auch Teile anderer Hersteller denkbar, bei denen Ihr noch sparen könnt. Meine Kombi funktioniert jedoch wirklich prima und lässt noch Spielraum für kleine Variationen.

Mobile FunkstreckeMonitor-Rig-2

Monitor-Rig-3

Monitor-Rig-4

Aktuelle Drohnen-Gesetze in Deutschland ab 1.4.2017

10. März 2017 Allgemein

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Am 18. Januar 2017 präsentierte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im Kabinett seinen Ministerkollegen und der Bundeskanzlerin eine überarbeitete Fassung der neuen „Drohnen-Verordnung“. Die neue Rechtsverordnungen wurde im Januar dem Bundesrat zur Entscheidung zugeleitet. Die aktuelle Fassung der Verordnung kann dort unter der Vorgangsnummer 39/17 heruntergeladen werden.

Inzwischen haben unter Federführung des Verkehrsausschusses verschiedene Ausschüsse des Bundesrates die Drohnen-Verordnung beraten und Ihre Empfehlungen formuliert. Am 10.03.2017 wurde unter TOP79 der 954. Sitzung des Bundesrates die Drohnen-Verordnung mit den empfohlenen Änderungen der Ausschüsse verabschiedet.

Aktuell ist die „Drohnen-Verordnung“ noch kein gültiges Recht. Nach dem Beschluss des Bundesrates kann Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die neue Verordnung nun wie geplant zum 01.04.2017 in Kraft setzen. Wichtige Eckpunkte fasst die folgende Info-Grafik des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zusammen:

drohnen-verordnung-2017

Die Unterscheidung zwischen privater und gewerblicher Kopter-Nutzung fällt zukünftig weitgehend weg. Für alle gelten die folgenden vom Startgewicht abhängige Auflagen gemäß Drohnen-Verordnung:

Drohnen > 0,25 kg
Kennzeichnungspflicht: Dauerhafte und feuerfeste Beschriftung an sichtbarer Stelle mit Name und Anschrift des Eigentümers.
Drohnen > 2 kg
Drohnen-Führerschein: Steuerer müssen mindestens 16 Jahre alt sein und ab dem 01.10.2017 auf Verlangen besondere Kenntnisse nachweisen in a) Anwendung und Navigation des Gerätes, in b) einschlägigen luftrechtlichen Grundlagen und in c) der örtlichen Luftraumstruktur. Die Prüfung muss bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle abgelegt werden (auch online möglich). Derzeit führt das LBA noch keine Zertifizierungen von Anbietern durch.
Drohnen > 5 kg
Erlaubnispflicht: Flüge setzen eine Aufstiegserlaubnis der zuständigen Landesluftfahrt-Behörde voraus. Bis zu einer Startmasse von 5 kg sind Flüge (egal, ob gewerbliche oder private Nutzung) nicht mehr erlaubnispflichtig. Die Erlaubnis wird erteilt, wenn der Aufstieg keine Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs und die öffentliche Sicherheit oder Ordnung darstellt (einschließlich datenschutzrechtlicher Belange).
Drohnen > 25 kg
Flugverbot: Flüge mit unbemannten Fluggeräten über 25kg Startmasse sind weiterhin verboten.

Unabhängig vom Startgewicht formuliert die Drohnen-Verordnung präventive Betriebsverbote. Diese Verbote stehen unter Erlaubnisvorbehalt, d.h. die zuständigen Luftfahrtbehörden der Länder können in begründeten Einzelfällen Ausnahmen von den Betriebsverboten zulassen. Die wesentlichen Betriebsverbote umfassen Flüge:

außerhalb der Sichtweite des Steuerers. Dies bedeutet, dass der Steuerer ohne optisches Hilfsmittel die Fluglage der Drohne nicht mehr eindeutig erkennen kann. Flüge mit Videobrille sind bis zu einer Höhe von 30 Metern über Grund zulässig, wenn eine zweite Person („Spotter“) direkten Sichtkontakt zum Fluggerät hat und den Steuerer direkt auf Gefahren hinweisen kann.
in Flughöhen > 100 Meter über Grund (Ausnahmen für klassische Modellflieger).
dichter als 1,5 km um die Außenbegrenzung von Flughäfen (in Kontrollzonen von Flugplätzen max. 50 Meter über Grund).
über und in seitlichem Abstand von 100 Metern zu (u.a.)
Menschenversammlungen
Bundesfernstraßen (Bundesstraßen und Autobahnen), Bundeswasserstraßen, Bahnanlagen (außer mit ausdrücklicher Zustimmung des Betreibers)
Krankenhäusern
Außengrenzen von Industrie- und Energieerzeugungsanlagen (außer mit ausdrücklicher Zustimmung des Betreibers)
Unglücksorten & Katastrophengebieten
Einsatzorten von Behörden / Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie Militärübungen
Außenbegrenzung von Justizvollzugsanstallten, Liegenschaften der Polizei & militärischen Anlagen
Grundstücken mit Verfassungsorganen des Bundes oder der Länder sowie obersten und oberen Bundes- und Länderbehörden
über Wohngrundstücken (außer mit ausdrücklicher Zustimmung des in seinen Rechten betroffenen Eigentümers oder sonstigem Nutzungsberechtigten).
über Naturschutzgebieten und Nationalparks (sofern keine abweichende Regelung nach Landesrecht).
zum Transport von gefährlichen, radioaktiven, explosiven oder pyrotechnischen Stoffen und anderen, die bei Abwurf Panik auslösen können.

Auch Flüge bei Nacht bedürfen unabhängig von Kopternutzung und Abfluggewicht eine Aufstiegserlaubnis. Dabei gelten als Nacht „die Stunden zwischen dem Ende der bürgerlichen Abenddämmerung und dem Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung. Die bürgerliche Dämmerung endet am Abend und beginnt am Morgen, wenn sich die Mitte der Sonnenscheibe 6° unter dem Horizont befindet.“

Zum Schutz der bemannten Luftfahrt haben unbemannte Fluggeräte grundsätzlich der bemannten Luftfahrt auszuweichen.

Generelles Drohnenverbot für Schweden. Bald auch in Deutschland?

24. Oktober 2016 Allgemein

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Flugverbot Schweden

Nach Berichten von Golem hat das Schwedische Verwaltungsgericht nun ein allgemeines Verbot von Kameradrohnen erlassen. Ausnahmen wird es zukünftig nur für Sondereinsätze geben. Die Kamera einer Drohne wurde grundsätzlich als „Überwachungssystem“ Klassifiziert. Überwachungskameras dürf wiederum in Schweden fast ausschließlich zur Kriminalitätsüberwachung eingesetzt werden.

Seit 1977 gibt es in Schweden das sog. Kameraüberwachungsgesetz in kaum veränderter Form. Jede fest montierte Kamera, die von einem anderen Ort betrieben wird und öffentlich zugängliches Gebiet abgedeckt, wird somit zu einer genehmigungspflichtigen Einrichtung.

Dashcams oder auch Action-Kameras fallen nicht unter dieses Gesetz. Denkbar wäre auch hier in Deutschland für die Zukunft eine solchen Entscheidung, was jedoch zunächst eine Welle von Protesten nach sich ziehen dürfte, da hierzulande schätzungsweise zigtausend fliegende Kameras im Einsatz sind.

Der Drohnen-Führerschein kommt!

5. Oktober 2016 Allgemein

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Nun ist es klar, dass es für einen Großteil der Drohnenbesitzer einen sogenannten Führerschein geben wird. Verbunden damit werden ebenfalls einige neue Regelungen eingeführt.

Die Deutsche Flugsicherung schätzt die Anzahl der aktuellen Drohnen in Deutschland auf rund 400.000 Exemplare. Alle Drohnen mit einem Gewicht von mehr als 250g werden wohl mit einer Plakette für die eindeutige Kennzeichnung und den Namen des Besitzers ausgestattet.

Fluggeräte mit einem Gewicht ab 5kg fallen dann unter die „Verordnung zur Regelung des Betriebes von unbemannten Fluggeräten“. Derartige Drohnen werden deutlich strenger reglementiert. Gleichgültig, ob privat oder beruflich genutzt, wird hier eine Betriebserlaubnis gefordert. Auch ein Drohenführerschein mit einer Laufzeit von 10 Jahren wird dann Pflicht. Der Führerschein („Kenntnissnachweis“) und eine Prüfung, die auch online stattfindet, ist von Personen über 16 Jahren zu erwirken.

Besondere Regelungen zum Schutz der Privatsphäre der Bewohner gibt es dann offiziell für alle(!) Drohnen, die in Wohngebieten fliegen. Drohnen über 250g, die Ton und /oder Bild/Video aufzeichnen können, dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung der Betroffenen nicht fliegen.

Private Drohnen haben eine Maximalhöhe von 100m einzuhalten. Der Führerschein erlaubt auch höhere Flughöhen. Ausnahmen wird es jedoch für berufsmäßige Flieger immer geben. Presse, Dokumentarflieger, Gewerbliche Flieger usw, könnend diese Ausnahmen bei den Landesregierungen/Städten beantragen.

3-D Modelle mit DJI-Drohnen erstellen -WOUH!

23. Juli 2016 Allgemein

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Stand: 23.7.2016

Da hat sich der Hersteller der Software „FPV-Camera“ eine wirklich schöne Erweiterung des Basis-Software einfallen lassen. Ab sofort sind deshalb in der neuesten Version 3.2 nicht nur hervorragende Pans und Flugrouten möglich, sondern auch das Scannen von z.B. Gebäuden, um diese dann anschließend in den 3D-Rum zu überführen.

Ein tolles Beispiel dafür findet ihr unter:
http://fpvbooster.com/index.php?option=com_content&view=article&id=68

3D-Scan-FPV-Camera

Neu: Forum für Pilotbase

18. Juli 2016 Allgemein

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KopterForum Pilotbase.de

Ab sofort steht Ihnen hier ein vollwertiges KopterForum zur verfügung. Ich würde mich über eine rege Nutzung sehr freuen. Für Ideen und Verbesserungen bin ich immer dankbar.

Viele Nutzer von Pilotbase.de haben den Wunsch für ein eigenes KopterForum geäußert. Nun komme ich diesem Wunsch nach und stelle ein Forum für alle Piloten von Drohnen, Multikoptern, Helis, Flächenflieger und UAV-Fliegern bereit. Auch hier im Forum ist die Mitgliedschaft absolut kostenlos.

Forumlinks:
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DFS fordert Kennzeichnungspflicht für Drohnen

6. September 2015 Allgemein

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Nach Ansicht der deutschen Flugsicherung (DFS) soll zukünftig eine Kennzeichnungspflicht und damit die Verantwortlichkeit für private Drohnen Pflicht werden. Die DFS geht dabei von einer Verzehnfachung des Drohnenflugverkehers in den nächsten 5 Jahren aus und dem entsprechenden Anstieg an gefährlichen Situationen im Flugverkehr mit Beteiligung von Drohnen – wiederholt wurden schon Drohnen in der Nähe von Flug- und Landebahnen von Flughäfen gesichtet.

So wurden der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA allein dieses Jahr von Piloten schon 650 knappe Begegnungen zwischen Flugzeugen und Drohnen gemeldet. Sollte eine Drohne in das Düsentriebwerk eines landenden Flugzeuges geraten, wären die Folgen womöglich fatal. Und allein im Juni wurden 138 Drohnen gemeldet die über 3000 Meter hoch flogen. Die FAA will mit der Polizei zusammenarbeiten um Drohnenpiloten zu ermitteln, welche gegen die Sicherheitsbestimmungen (wie etwa das Flugverbot in Flughafennähe oder eine zu große Flughöhe) verstoßen.

Quelle: slashcam.de

Waypoints, POI etc. für Inspire 1und Phantom 3

3. September 2015 Allgemein

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Auf der IFA hat DJI nun endlich ein verbindliches Datum für die längst überfälligen Flug-Modi der Inspire 1  verlaut werden lassen. Aber auch die neue Phantom 3 erhält mit dem Software-Update diese Features.

Das Datum der Veröffentlichung soll der 7. September 2015 sein.

 

inspire1

Mit „Waypoints“ lassen sich Wegpunkte frei definieren und von der Drohne mit anpassbarer Geschwindigkeit abfliegen. Spezifische Flugpfade lassen sich auch nachträglich abspeichern und erneut automatisch abfliegen. Mit „Point of Interest“ können Kreisflüge mit automatischer Kamerausrichtung auf ein Objekt realisiert werden. Neben dem POI müssen lediglich Höhe, Distanz und Geschwindigkeit eingegeben werden – die neue POI-Funktion soll besonders cinematische Bewegungen ermöglichen. Mit der „Follow Me“ Funktion kann der Transmitter oder ein Smartphone als automatischer Bezugspunkt genommen werden und soll so Shots vom Drohnenpiloten selbst automatisieren. An Beispielszenarien nennt DJI hier: Biking, Autofahren, Jogging (mit dem wichtigen Zusatz: „in wide open aereas“.

dji_phantom_3_professional

Die neue „Course Lock“ Funktion ist vor allem für Einsteiger gedacht, um die Navigation der Drohne zu vereinfachen, wenn die Kamera in eine andere Richtung als die Flugrichtung zeigt. Hierbei wird die Steuerung mit der Blickrichtung der Kamera synchronisiert.

Die neue „Home Lock“ Funktion richtet sich ebenfalls an weniger erfahrene Drohnenpiloten. Hierbei wird eine Orientierung relativ zum Startpunkt ermöglicht und soll so einen einfacheren Heimflug der Drohne ermöglichen.

Wichtig bei den neuen Funktionen ist der Zusatz, dass diese nur in Gebieten mit einem starken GPS Signal angeboten werden.

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